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Pensionen als Unterkünfte
Plant man einen Urlaub oder muss man geschäftlich verreisen benötigt man gezwungener weise auch eine Unterkunft. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Kategorien und Klassifizierungen. Das geht von 1 bis 5 Sternen, je nach Luxusklasse und Komfort. Neben Hotels und Ferienwohnungen, sogenannten FeWo’s gibt es auch noch Pensionen, die man mit Frühstück buchen kann. Diese Frühstückspensionen haben meist familiären und privaten Charakter und sind eher in der mittleren bis günstigen Preiskategorie angesiedelt. Aber auch Pensionen sind heute schon themenorientiert, so findet man zum Beispiel mehr und mehr Pensionen mit Wellness-Charakter. Ist man statt auf Wellness eher an Familienunterkünften orientiert, so bieten sich Pensionen ideal an für den Buchenden.

Zum Frühstück gibt es meist ein kleines Buffet oder ein sogenanntes „Frühstück komplett“, welches aus Semmel oder Brot, diversen süßen und sauren Aufstrichen, Butter und Wurst und Käse besteht. Die Warmgetränke wie Kaffe, Tee oder Schokolade sind inklusive und werden extra serviert. Die Gästezimmer sind in Pensionen vorwiegend als Komfort- bzw. Standardzimmer für den normalen Anspruch ausgestattet. Besonders in Tourismusregionen werden Pensionszimmer Großteils von Privatvermietern bereitgestellt. Die Rezeption ist in Frühstückspensionen meist nicht Tag und Nacht besetzt, doch dafür hat die Pension einen vorwiegend persönlichen Charakter. Normalerweise verfügt eine Pension über keine Betriebsküche, somit ist Halbpension meist nicht möglich.
Durchschnittlich verfügen Pensionen über maximal 25 Betten bzw. 10-13 Zimmern.

Obwohl Pensionen Frühstück anbieten, gilt das nur für Hausgäste, die in Zimmer gebucht haben. Es wird nicht à la carte angeboten, da der Aufwand zu hoch wäre. Meist sind in Pensionen 2-3 Personen beschäftig, die sich Houseceeping, Frühstücksservice und Rezeptionsdienst teilen. Pensionen sind als Unterkunftsvariante auf der ganzen Welt verbreitet. International sind sie eher unter dem Namen „Bed and Breakfast“ oder schlicht und einfach „B&B“ bekannt. Auch der online-Markt boomt – reichte vor 10 Jahren noch ein Fax oder ein Telefonanruf, um eine Buchung zu machen, zückt man heute die Kreditkarte um die Buchung online im Internet zu fixieren. Eine Sonderform der Pension stellt die Schülerpension dar, in welcher Kinder, die sehr weit weg von deren zu Hause in die Schule gehen, untergebracht werden.

Der Unterschied zu einem Internat besteht darin, dass es bei Schülerpension eher kleinere Gruppen von Schülern gibt, die unterschiedliches Alter aufweisen. Umgangssprachlich wird die Schülerpension auch „Presse“ genannt, da man durch diese Form der pädagogischen Erziehung versucht, Kinder ein vorgesehenes Schema zu „pressen“ und zu diktieren. Viel freier ist da schon die Gegenalternative, nämlich das Camping mit seinen vielen Facetten.